Am 6. September 2010 ist Frau Mag. Anita Petek, Luzern, nach einem längeren Leiden gestorben. Sie war verheiratet, Mutter von zwei Kindern und von Beruf Sozialpädagogin.

Nach einer Auseinandersetzung mit einem Arzt, bei der es um die Frage der Impfungen ging, begann sie sich gründlich mit dem Thema zu beschäftigen. Die Gewissheit, dass Impfungen nicht schützen, sondern höchstens schaden können, wurde immer stärker. Bald begann sie dieses Wissen in Vorträgen zu verbreiten. Schließlich brachte sie ihr erstes Buch zum Thema „Rund ums Impfen“ heraus.

Danach entschloss sie sich, das Informationsjournal „AEGIS IMPULS“ herauszugeben. Diese wertvolle Informationsschrift erschien vierteljährlich und wurde im gesamten deutschen Sprachraum verbreitet. Bis 2009 hatte sie es auf vierzig Ausgaben gebracht. Mit diesem Werk hat sie weltweit ein einzigartiges Informationsangebot geschaffen. Das ansprechende Layout dieses erfolgreichen Journals wurde von ihrem Mann Architekt Vlado Petek, gestaltet. Ärzte, Heilpraktiker, Hebammen, Vertreter verschiedener Heilberufe, Juristen, Physiker u.a. lieferten ihre Beiträge für das unerwartet erfolgreich gewordene Journal. Den größten Teil der Beiträge schrieb natürlich Anita Petek selbst. Ihre Artikel wurden von den  Lesern  wegen ihrer klaren und zugleich humorvollen Art begeistert aufgenommen. Ihre Arbeiten sind sachlich und mit Angabe aller Quellen gründlich recherchiert. Fachleute wandten sich an die nun anerkannte Wissenschaftlerin, um von ihr Unterlagen zu erhalten.

Schließlich erschien die „Kritische Analyse der Impfproblematik“ in zwei Bänden. Diese Bücher dienen vielen Ärzten und Gutachtern als Nachschlagewerke. Sie hat ein höchst umfangreiches und wertvolles Archiv angelegt.
Den größten Erfolg feierte sie aber mit ihren Vorträgen. Durch ihr gediegenes Wissen und ihre unterhaltsame Art konnte sie Ärzte und Laien überzeugen. Auch das Fernsehen hatte sie oft eingeladen. Bis zu drei Vorträge pro Woche hatte sie in Italien, Schweiz, Deutschland und Österreich  gehalten. Nicht selten kam sie erst um 4 Uhr morgens zum Schlafen. Und am frühen Morgen nahm sie ihre Arbeit mit dem Fleiß der Biene auf. Tagsüber stand sie vielen hilfesuchenden Anrufern mit Rat zur Seite. Ihre gewaltige Leistung für die Impfaufklärung können wir im Augenblick noch nicht abschätzen.

Neben der immensen Arbeit mit AEGIS kümmerte sie sich aber ebenso gewissenhaft um ihre Familie und ihr Haus.

Sie hatte wohl geahnt, dass ihre Gesundheit immer schwächer wurde. Sie verbrachte nicht viel Zeit mit ärztlichen Untersuchungen und sinnlosen Behandlungen. Solange sie konnte, hat sie gearbeitet. Die Dinge, die nach ihrem Tod sein sollten, hatte sie längst geordnet. In ihren letzten, glücklicherweise nur wenigen Tagen im Spital musste sie sich noch sehr unangenehmen Dingen unterwerfen, die ganz gegen ihre Überzeugung waren. Das alles wie Ihre ganze Krankheit hat sie mit Standhaftigkeit und Würde ertragen. Aus ihrem stets gelebten tiefen Glauben konnte sie sagen, dass sie vor dem „Leben drüben“ keine Angst zu haben brauchte. Ihre Sorge galt bis zu ihrem Ende dem Wohlergehen ihrer Familie und ihrem großen Anliegen.

Wir alle weinen und wissen zugleich, dass eine ganz große Frau unserer Zeit von uns gegangen ist.

Erinnerungen an Anita

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