{"id":8688,"date":"2016-08-06T12:11:32","date_gmt":"2016-08-06T11:11:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aegis.at\/wordpress\/?p=8688"},"modified":"2016-08-06T12:11:32","modified_gmt":"2016-08-06T11:11:32","slug":"schon-wieder-meningokokkenalarm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aegis.at\/wordpress\/schon-wieder-meningokokkenalarm\/","title":{"rendered":"Schon wieder Meningokokkenalarm"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Schon wieder <strong>Meningokokkenalarm<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Medien erschien unl\u00e4ngst ein Bericht \u00fcber den Tod eines jungen M\u00e4dchens aus Italien. Sie hatte am Weltjugendtag in Polen teilgenommen. Auf dem Weg in ihre Heimat sei sie pl\u00f6tzlich an Meningokokkenmeningitis (Entz\u00fcndung von Gehirn und Hirnhaut) erkrankt und ist in einem Spital in Wien gestorben.<br \/>\nIm Zusammenhang mit diesem tragischen Ereignis wurden die mitreisenden Teilnehmer panikartig zu unbegr\u00fcndeten\u00a0 Ma\u00dfnahmen aufgerufen. Das Spital hat jeder Person, die mitgereist war, geraten, sich pr\u00e4ventiv untersuchen zu lassen. F\u00fcr Personen, die eben mit der Verstorbenen n\u00e4her beisammen waren, seien prophylaktische Ma\u00dfnahmen ergriffen worden. Sehr wahrscheinlich hatte man ihnen Antibiotika verordnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Diagnose Meningitis ruft offensichtlich Panik hervor. Sie f\u00fchrt bei Laien, aber auch bei mittelm\u00e4\u00dfigen Medizinern zu unbedachten Reaktionen. Meningokokken sind kugelf\u00f6rmige Bakterien, die bei diesem Leiden eine wichtige Rolle spielen. Es herrscht offenbar die Vorstellung, dass diese Mikroorganismen aus dem Gehirn nun \u00fcber dem Weg \u00fcber die Nase, z.B. beim Niesen auf die Menschen der Umgebung \u00fcberspringen. Die Angst, dass unser Gehirn befallen werden k\u00f6nnte, scheint jede sachliche und n\u00fcchterne \u00dcberlegung zu l\u00e4hmen. F\u00e4lle von Meningokokkenmeningitis ereignen sich jedoch nur bei einzelnen Personen, praktisch nie bei mehreren Personen in der Umgebung und zur gleichen Zeit. Es wird behauptet, dass bei sehr engen K\u00f6rperkontakten die Krankheit \u00fcbertragbar w\u00e4re. Das kommt allerdings so gut wie nie vor. Bekanntlich lassen sich bei nicht wenigen Menschen in der Nase und im Rachen Meningokokken st\u00e4ndig nachweisen, ohne dass diese Menschen an Meningitis erkranken.<br \/>\nLeider ist die g\u00e4ngige medizinische Meinung diesbez\u00fcglich sehr einseitig. Man sucht nur nur nach Mikroorganismen und werden diese gefunden, dann gibt man sich mit dieser Erkl\u00e4rung zufrieden. Die einzige Konsequenz ist dann die Desinfektion, d.h. die Bek\u00e4mpfung der Bakterien mit Antibiotika. Der Erfolg dieser Behandlungsmethode ist oft genug entt\u00e4uschend, wie eben auch in diesem tragischen Fall.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wollen nun die Vorgeschichte der akuten Erkrankung dieses M\u00e4dchens n\u00e4her untersuchen.<br \/>\nReisen selbst sind oft anstrengend.<br \/>\nEs ist nicht anzunehmen, dass die Jugendlichen auf dieser Reise ausreichend Schlaf gefunden h\u00e4tten. Viel wahrscheinlicher ist es, dass sie schon mehrere Tage viel zu wenig geschlafen hatten.<br \/>\nEs war Hochsommer: Die gro\u00dfen Veranstaltungen waren im Freien und die Teilnehmer waren viele Stunden einer starken Sonneneinwirkung ausgesetzt.<br \/>\nDie Hitze im Autobus f\u00fchrte sicherlich zu vermehrten Schwitzen. Aus dem Bed\u00fcrfnis nach frischer Luft lassen sie w\u00e4hrend der Fahrt die Fenster offen oder \u00fcbertreiben die willkommene Abk\u00fchlung durch die Klimaanlage. Dabei kam es mit Sicherheit zu mehr oder weniger leichten Unterk\u00fchlungen durch Zugluft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben also Umst\u00e4nde, die bei empfindlichen Menschen Kopfschmerzen oder Fieber ausgel\u00f6st haben: <strong>Schlafmangel<\/strong>, intensive <strong>Sonneneinwirkung<\/strong> (der Sonnenstich ist bereits ein Vorstadium einer Hirnentz\u00fcndung) und Zugluft bei \u00fcberhitzten und verschwitzten Personen.<br \/>\nWenn nun solche Patienten ihre Kopfschmerzen oder ihr Fieber mit <strong>starken Schmerz- und Fiebermitteln<\/strong> bek\u00e4mpfen, dann ist eine Hirnhautentz\u00fcndung gar nicht selten eine Folge davon. Das ist l\u00e4ngst bekannt.<br \/>\nDie allgemein vorherrschende Behauptung, dass Bakterien pl\u00f6tzlich ohne Ursache aggressiv werden und das Ausblenden aller anderen ausl\u00f6senden Umst\u00e4nde f\u00fchren dann zu diesen unbedachten Reaktionen vieler Mediziner. Wenn \u00c4rzte nur ins Mikroskop schauen, sich aber nicht um das Umfeld des erkrankten Menschen und dessen Vorgeschichte k\u00fcmmern, dann ziehen sie die falschen Schl\u00fcsse. Wenn \u00c4rzte selbst in Panik geraten, werden folgenschwere Fehlentscheidungen nicht ausbleiben.<br \/>\nDie Impfbetreiber melden sich dann umgehend in den Medien zu Wort. Sie beteuern dann mit tiefer Betroffenheit, dass unberechenbare feindliche Bakterien wieder einmal zugeschlagen haben. Ja, w\u00e4ren diese Menschen gegen unsere neue Impfung gesch\u00fctzt gewesen, k\u00f6nnte dieses M\u00e4dchen noch leben&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon wieder Meningokokkenalarm In den Medien erschien unl\u00e4ngst ein Bericht \u00fcber den Tod eines jungen M\u00e4dchens aus Italien. Sie hatte am Weltjugendtag in Polen teilgenommen. Auf dem Weg in ihre Heimat sei sie pl\u00f6tzlich an Meningokokkenmeningitis (Entz\u00fcndung von Gehirn und Hirnhaut) erkrankt und ist in einem Spital in Wien gestorben. Im Zusammenhang mit diesem tragischen Ereignis wurden die mitreisenden Teilnehmer panikartig zu unbegr\u00fcndeten\u00a0 Ma\u00dfnahmen aufgerufen. Das Spital hat jeder Person, die mitgereist war, geraten, sich pr\u00e4ventiv untersuchen zu lassen. F\u00fcr Personen, die eben mit der Verstorbenen n\u00e4her beisammen waren, seien prophylaktische Ma\u00dfnahmen ergriffen worden. Sehr wahrscheinlich hatte man ihnen Antibiotika verordnet. Eine Diagnose Meningitis ruft offensichtlich Panik hervor. Sie f\u00fchrt bei Laien, aber auch bei mittelm\u00e4\u00dfigen Medizinern zu unbedachten Reaktionen. Meningokokken sind kugelf\u00f6rmige Bakterien, die bei diesem Leiden eine wichtige Rolle spielen. Es herrscht offenbar die Vorstellung, dass diese Mikroorganismen aus dem Gehirn nun \u00fcber dem Weg \u00fcber die Nase, z.B. beim Niesen auf die Menschen der Umgebung \u00fcberspringen. Die Angst, dass unser Gehirn befallen werden k\u00f6nnte, scheint jede sachliche und n\u00fcchterne \u00dcberlegung zu l\u00e4hmen. F\u00e4lle von Meningokokkenmeningitis ereignen sich jedoch nur bei einzelnen Personen, praktisch nie bei mehreren Personen in der Umgebung und zur gleichen Zeit. Es wird behauptet, dass bei sehr engen K\u00f6rperkontakten die Krankheit \u00fcbertragbar w\u00e4re. Das kommt allerdings so gut wie nie vor. Bekanntlich lassen sich bei nicht wenigen Menschen in der Nase und im Rachen Meningokokken st\u00e4ndig nachweisen, ohne dass diese Menschen an Meningitis erkranken. Leider ist die g\u00e4ngige medizinische Meinung diesbez\u00fcglich sehr einseitig. Man sucht nur nur nach Mikroorganismen und werden diese gefunden, dann gibt man sich mit dieser Erkl\u00e4rung zufrieden. Die einzige Konsequenz ist dann die Desinfektion, d.h. die Bek\u00e4mpfung der Bakterien mit Antibiotika. Der Erfolg dieser Behandlungsmethode<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[33],"tags":[230,240,242],"class_list":["post-8688","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-berichte","tag-impfmuedigkeit","tag-krankheitserfinder","tag-meningitis"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.aegis.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8688","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.aegis.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.aegis.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aegis.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aegis.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8688"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.aegis.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8688\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.aegis.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8688"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aegis.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8688"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aegis.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8688"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}